Gut besuchtes Herbst-Oblatentreffen 27. bis 29.10.2017

Das Oblateninstitut findet in der benediktischen Familie immer mehr Zuspruch. Auch das letzte Treffen der Oblatinnen und Oblaten und daran interessierter Gäste im Jahr 2017 war gut besucht. Das dokumentiert das Gruppenfoto vom Sonntagmorgen vor der traditionell am Vormittag als Abschluss durchgeführten gemeinsamen Lectio Divina, die sich einer Stelle aus der Offenbarung des Johannes widmete („Ich bin das Alpha und das Omega“ usw.). Nicht alle 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum Zeitpunkt des Foto-Shootings präsent, aber die wichtigste Person dieses Wochenendes ist zu sehen (2. von links, sitzend): die neue Oblatin Angelika Gerber aus Berlin.
Die feierliche Oblationsfeier mit dem Oblationsversprechen der neuen Oblatin hatte am Samstag im Verlauf der Vesper vor dem Konvent, den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Treffens und mit zwei Frau Gerber nahestehenden Gästen aus Witten an der Ruhr stattgefunden. Der ständige Zuwachs der Gruppe der Oblaten zeigt um so mehr das wachsende Interesse an dieser spezifisch benediktinschen Lebensform außerhalb der klösterlichen Mauern.
Zu einem solchen Wochenende gehört außer der gemeinsamen thematischen Arbeit auch ein gemütliches Zusammensein am Samstagabend. Dieses Mal gab es die neue Oblation zu feiern, außerdem verlängerte die Zusatzstunde dank Zeitumstellung die Nacht.
Das Oblatenwochenende stand thematisch unter der Überschrift „Zwischen Tradition und Innovation: Kirche, Gemeinde, Gemeinschaften“. Unter Anleitung der Oblatenrektorin Schwester Ruth Lazar OSB wurde das Thema u.a. anhand der Regula Benedicti in verschiedenen Formen von Gruppenarbeit und Diskussionen im gemeinsamen Austausch erschlossen.
Fürs nächste Jahr sind insgesamt drei derartige Zusammenkünfte vorgesehen.

Dr. Kai-Uwe Merz

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