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Was
für ein Jahr geht zu Ende!? Darauf werden wir sehr verschiedene Antworten
geben. Für uns persönlich, für unsere Angehörigen und Freunde, aber
auch weit darüber hinaus – weltweit – gab es Veränderungen. In
mancher Hinsicht wurden besondere Akzente gesetzt.
Die Kirchen hatten für 2003 zu einem Bibeljahr eingeladen, und viele
Menschen haben dieses Angebot angenommen.
Unsere Gemeinschaft im Kloster Alexanderdorf hat sich mit Bibeltexten zum
Jahresthema „Suchen. Und Finden.“ auseinandergesetzt und Ergebnisse
des Nach-Denkens für Sie bereitgestellt. Dabei haben wir gemerkt: Es ist
immer wieder eine lohnende Sache, sich dem Wort der Bibel zu öffnen. Zum
Abschluß unserer Betrachtungen haben wir noch ein Bild für Sie – und
einen Text:
An Weihnachten und am letzten Tag des Jahres wird im Gottesdienst der
Prolog des Johannesevangeliums gelesen. Es sind gewaltige Worte, mit denen
der Evangelist sein Buch eröffnet: „Im Anfang war das Wort, und das
Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. … Und das Wort ist Fleisch
geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit
gesehen.“ Dieses göttliche Wort voll Herrlichkeit erkennen wir in
Jesus, dessen Geburt wir Jahr für Jahr an Weihnachten feiern. – Aber zu
diesem Fest gehören doch Stall und Krippe! Was für eine Herrlichkeit ist
dabei zu sehen?
Johannes schaut vom Ende her auf die Geschichte Jesu, von Ostern. Die
Auferstehung Jesu nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz wirft ein Licht
auf sein ganzes Leben, sein Wirken unter den Menschen.
So ist es auch auf unserem Bild dargestellt. Es zeigt in kostbarer
Goldarbeit Szenen aus der Passion und vom österlichen Sieg Jesu. Nichts
wird ausgelassen, auch die dunkelsten Stunden Jesu stehen uns vor Augen.
Aber sie sind hineingetaucht in den goldenen Glanz von Ostern. Das Bild
schmückt den Altar einer sehr alten Kirche. Er ist der Mittelpunkt der
Gemeinde, die sich versammelt, um in der Feier der Eucharistie Tod und
Auferstehung Jesu in ihr Leben hineinzuholen. Alle, die kommen, sind
eingeladen, sich selbst in dieses Geschehen hineinzugeben, um in ihm Leben
und Trost zu erfahren.
Der Alltag wird uns auch im neuen Jahr in manchem eine Herausforderung
sein. Mit dem Blick auf die Herrlichkeit unseres Herrn kann es uns
gelingen, in allem, was uns begegnen wird, Zeichen der Liebe Gottes zu
finden.
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