| das jahr der bibel "Suchen. Und finden." | Eingang
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"Ihr werdet ein Kind finden " (Lk 2,12) |
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Das
Weihnachtsfest ist in unseren Breiten für viele
Menschen Gelegenheit, Grüße und gute Wünsche auszutauschen. Oft wird
dabei auf das zu Ende gehende Jahr zurückgeschaut. Da war in ei-nem Brief
zu lesen: „Es ist ja alles so schrecklich geworden in der Welt.“ –
Ja, für viele ist es dunkle Nacht, das können wir nicht vergessen, wenn
wir diese festlichen Tage begehen. |
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politischen
Lage, in die
hinein jenes Kind geboren wird,
das uns im weiteren Hören und Lesen des Textes aufleuchtet als der
Retter, Messias und Herr (vgl. Lk 2,11): Das Land des auserwählten Volkes
steht unter der Fremdherrschaft der Römer, die ihre Überlegenheit
manifestieren, indem sie eine Steuerschätzung veranlassen. Das ist unerträglich
– der Kaiser in Rom setzt sich an die Stelle Gottes, des einzigen Königs,
den Israel anerkennen kann und darf. Es ist eine dunkle Zeit für das
Volk, und niemand weiß, was in der Zukunft noch alles geschen, wohin das
alles führen wird. Das
Weihnachtsfest führt uns Jahr für Jahr neu zu diesem Zeichen Gottes: Wir
finden ein Kind. Auch für uns will Wirklichkeit werden, daß mitten im
Dunkeln göttliches Licht leuchtet. Das Kind Jesus ist Gottes Zusage, daß
er mit uns ist als der Immanuel, Gott mit uns. In unseren Liedern danken
wir und loben ihn: „Christ, der Retter, ist da.“ |
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