Ge(k)lebte Ökumene – Kloster Alexanderdorf sammelt Briefmarken für Lobetal

Drei Kartons Briefmarken für Lobetal! Das erscheint im ersten Augenblick nicht viel. Wer macht sich heute noch die Mühe und sammelt Briefmarken. Doch Briefmarken können helfen.

Nicht nur Sondermarken, deren Erlös unter anderem der Wohlfahrt oder dem Naturschutz zu Gute kommt, sondern auch gebrauchte Postwertzeichen.  So werden seit über 125 Jahren in den von Bodelschwingschen Stiftungen Bethel  in Bielefeld und Lobetal Briefmarken für einen guten  Zweck gesammelt. Das wissen auch die Schwestern der Abtei Sankt Gertrud in Alexanderdorf / Am Mellensee. Und so konnte Schwester Dorothea dem Lobetaler Mitarbeiter und langjährigem Freund des Klosters, Lutz Reimann, eine große Menge an Briefmarken übergeben. „Es ist gut zu wissen dass durch die Briefmarken Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen gesichert werden können.“ so Schwester Dorothea. „Und mit dem Erlös aus dem Verkauf der sortierten Marken können wir zusätzliche Angebote für die Menschen in besonderen Lebenslagen finanzieren.“ ergänzt Lutz Reimann. Lobetal ist für die Benediktinerinnen in der Nähe von Zossen kein unbekannter Ort. Seit der Gründung ihres Kloster im Jahre 1934 gab es immer wieder Berührungspunkte zwischen den damaligen Hoffnungstaler Anstalten Lobetal und der Abtei Sankt Gertrud. Früher ging es da eher um landwirtschaftliche Themen wie Schweinezucht und die Reparatur von Geräten. Heute sind es Lobetaler die das wunderschönen Gästehaus in Alexanderdorf aufsuchen oder ein „Betriebsausflug“ der die Schwesternschaft  nach Lobetal führte. Weitere Informationen über Briefmarken für Bethel finden Sie hier

Quelle: Lutz Reimann, Öffentlichkeitsarbeit – Hoffnungstaler Stiftung Lobetal



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