Als unsere Gründungsschwestern 1934 nach Alexanderdorf kamen, fanden sie bald mit der Sperenberger Ahorn-Apotheke zu einer guten Zusammenarbeit.
Über viele Jahre mit wechselnden Kollektiven und Teams wurde das Kloster zuverlässig, stets freundlich und hilfsbereit mit nötigen Arzneien und Hilfsmitteln versorgt.
Das 100-jährige Jubiläum in diesen Tagen ist uns Anlaß, dem aktuellen Team zu danken.
Wir gratulieren herzlich und wünschen noch viele weitere gute Jahre!

Winterlinge

Im Hymnus der Sonntage in der Fastenzeit singen wir: „Das kreisende Jahr läßt nach des Winters Frost und Nacht den Frühling die Erde für Ostern bereiten“.
Das Evangelium läßt heute ebenfalls einen Blick auf die österliche Herrlichkeit zu. Hier finden Sie die Betrachtung zum Text.

„Voll Glanz wollen wir alle hervortreten,
erleuchtet laßt uns IHM alle zusammen entgegen gehen.“

Sophronius von Jerusalem (gest. 638) predigte mit diesen Worten zum heutigen Fest,
und wir sind ihm heute in der Lichterprozession am Morgen gefolgt.
Nach der geistlichen Feier gab es zum Frühstück, was von Weihnachten noch übriggeblieben war: Christstollen und Lebkuchen.

Wenige Tage nach dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus bedachten wir gestern bei einem Studientag „Verzeihung des Unverzeihlichen“ mit Frau Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz die Dimensionen von Schuld und Vergebung.
In zwei Vorträgen und einem abendlichen Gespräch – alles per Videokonferenz – bewegten wir uns in der Annäherung auf Höhen und Abgründe menschlicher Existenz, Größe und Versagen.
Wir sind Frau Gerl-Falkovitz dankbar für den starken Impuls, die Wahrheit des christlichen Glaubens unter diesem Aspekt in den Blick und ins eigene Leben zu nehmen.

  

Segensreiche Tage der Geistlichen Übungen liegen hinter uns.
Es war eine Premiere, und es hat gut funktioniert:
P. Thomas Gertler SJ hat uns per Video-Konferenz mit Paulus und Ignatius durch die Exerzitien begleitet.
Wir danken ihm für seine Anregungen.
Nun geht es zurück in den klösterlichen Alltag. Leider immer noch ohne Gäste und öffentliche Gottesdienste.
Wir bleiben Ihnen im Gebet verbunden.