Konverausflug
Warum denn in die Ferne schweifen … unter diesem Motto waren gestern 11 Schwestern unterwegs ins nahegelegene Sperenberg. Hier waren die Gründungsschwestern unseres Klosters im April 1934 angekommen. Das war für Lehrer Fiedler Anlaß, mitten in der Schulstunde die Kinder ans Fester zu holen, damit sie zum ersten Mal im Leben katholische Nonnen sehen konnten.
Schon seit langem ist die Bahnstrecke stillgelegt, die Schwestern aus Alexanderdorf aber sind vielen Menschen in der Umgebung vertraut.
Es zog uns in das kleine Museum „Heimatstube Sperenberg“, um die Kenntnisse über die Ortsgemeinde aufzufrischen und Neues über die Geschichte des Ortes zu erfahren. Mit viel persönlichem Engagement und unzähligen Stunden akribischer Arbeit entstand ein Ort, der umfassend die Erinnerung an vergangene Zeiten bewahrt und zugänglich macht.
Herr Wendt vom Förderverein, bestens vertraut mit allem, führte uns anhand von archäologischen und technischen Ausstellungsstücken sehr lebendig in das Sperenberg von einst.
Der Ort ist besonders geprägt von Jahrhunderte hindurch betriebenem Gipsabbau und von der Militärgeschichte. Kaiserreich, Wehrmacht und sowjetische Truppen nutzen das umgebende Waldgelände für umfangreiche Versuchsreihen.
Nach der interessanten Besichtigung schlossen wir den Nachmittag mit einem Kaffeetrinken mit Eis und Kuchen ab.






