Wegen der großen Trockenheit der letzten Sommer sind viele Bäume auf dem Klostergelände eingegangen und mußten gefällt werden.
Für die beiden Birken auf der Gästewiese wurde jetzt ein Amerikanischer Ambarbaum gepflanzt. Bis er Schatten spenden kann, wird es noch einige Jahre dauern. In der Zwischenzeit hoffen wir, daß gesundes Wachstum Gäste und Schwestern erfreuen wird.

Für die Wasserversorgung im Garten waren zwei Tage lang Brunnenbauer am Werk. Mit der modernen Technik gingen die Arbeiten gut voran, und wir können nun entspannt auf die kommenden Monate vorausblicken.

   

 

Für unsere Gäste, die hoffentlich in diesem Sommer noch anreisen können, aber auch für Spaziergängerinnen und Spaziergänger haben wir sechs Bänke auf das Gelände zum Feld hin aufgestellt. Sie wurden im vergangenen Jahr aus dem Holz der Eichen gearbeitet , die wir wegen Parasitenbefall leider fällen mußten.

Als unsere Gründungsschwestern 1934 nach Alexanderdorf kamen, fanden sie bald mit der Sperenberger Ahorn-Apotheke zu einer guten Zusammenarbeit.
Über viele Jahre mit wechselnden Kollektiven und Teams wurde das Kloster zuverlässig, stets freundlich und hilfsbereit mit nötigen Arzneien und Hilfsmitteln versorgt.
Das 100-jährige Jubiläum in diesen Tagen ist uns Anlaß, dem aktuellen Team zu danken.
Wir gratulieren herzlich und wünschen noch viele weitere gute Jahre!

„Voll Glanz wollen wir alle hervortreten,
erleuchtet laßt uns IHM alle zusammen entgegen gehen.“

Sophronius von Jerusalem (gest. 638) predigte mit diesen Worten zum heutigen Fest,
und wir sind ihm heute in der Lichterprozession am Morgen gefolgt.
Nach der geistlichen Feier gab es zum Frühstück, was von Weihnachten noch übriggeblieben war: Christstollen und Lebkuchen.

Wenige Tage nach dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus bedachten wir gestern bei einem Studientag „Verzeihung des Unverzeihlichen“ mit Frau Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz die Dimensionen von Schuld und Vergebung.
In zwei Vorträgen und einem abendlichen Gespräch – alles per Videokonferenz – bewegten wir uns in der Annäherung auf Höhen und Abgründe menschlicher Existenz, Größe und Versagen.
Wir sind Frau Gerl-Falkovitz dankbar für den starken Impuls, die Wahrheit des christlichen Glaubens unter diesem Aspekt in den Blick und ins eigene Leben zu nehmen.