Allen Schwestern und vielen Gästen ist das nebenstehende Bild vertraut. Es findet sich auf einer unserer Postkarten und in unserem Büchlein „Nicht auf Sand gebaut“. Die Zeichnung stammt von einem Soldaten, der um Ostern 1944 in der Nachbarschaft stationiert war und das Kloster als eine persönliche Oase erlebt hat, wie der Bildtitel erahnen läßt. Nun haben uns die Erben des 1987 verstorbenen Zeichners das Original (Bleistiftzeichnung 28 x 20 cm) zukommen lassen. Für dieses besondere Geschenk sind wir sehr dankbar, werden wir damit doch wieder ein Stück an die ersten Jahre unserer Geschichte erinnert. Wer das Kloster in seinem heutigen Zustand kennt, wird deutliche Unterschiede zu 1944 entdecken. Das Bild wird im Klausurbereich einen repäsentativen Platz finden. Außerdem wollen wir es als Kopie auch unseren Gästen zugänglich machen.
Auf unseren Postkarten sind die handschriftlichen Bemerkungen nicht zu sehen. Sie lauten:
Zeile 1: „Die Oase im märkischen Sand“
Zeile 2: Zimmer von Frl. Wolf
Zeile 3: Massenquartier der 1. Marschkg.
Unterer Bildrand links: Ostern 1944 in Kummersdorf und Sperenberg
Unterer Bildrand rechts: Zuflucht der Familie Offenhammer (aus) Berlin