Ein halbes Jahrhundert

Unsere Novizenmeisterin ist heute 50 Jahre alt,
Grund genug, sie in der Rekreation am Mittag zu feiern.
S. Beata ist außerdem noch erste Kantorin, d.h. zuständig für den Gesang im Gottesdienst.
Sie arbeitet im Gästehaus mit und bei der Versorgung unserer alten Schwestern.
Darüber hinaus dient sie unserer Gemeinschaft Im Seniorat, dem Beratungsteam der Äbtissin.
Ad multos annos!

Am Nikolausabend

 

Besuch von Nikolaus und Wichteline hat am Abend die Schwestern erfreut.
Die Geschichte von Tomte Tummetott und ein Sack voller Geschenke
waren neben den traditionellen Bratäpfeln und den ersten Lebkuchen
im Kloster ein erster Höhepunkt in der vorweihnachtlichen Zeit.

Erster Advent

Zum Beginn des neuen (Kirchen)Jahres ist es in vielen Klöstern Brauch, ein Jahresmotto in den Blick zu nehmen. Dazu sagte uns Äbtissin Bernadette folgendes:
Wir wollen uns auch im neuen Kirchenjahr wieder der Leitung unsers Herrn Jesus Christus anvertrauen.
Als Jahreswort soll uns dabei der Vers aus Ps 85 begleiten:
„Ich will hören, was Gott redet.“
Das „Hören“ gehört ja ohnehin zur Regel unseres Lebens. (RB Prol 1)
Ich verbinde damit aber noch die spezielle Erwartung, dass die neue Psalmübersetzung, die wir im kommenden Jahr vermutlich in Gebrauch nehmen, uns noch einmal besonders aufhorchen und neu hinhören läßt auf Gottes Wort.

 

Kursprogramm 2018

Die aktuelle Übersicht zu den Angeboten 2018 in unserem Gästehaus finden Sie hier.

Schwester Gertrud Hufnagl verstorben

In den Abendstunden des 15. November verstarb unsere Schwester Gertrud (Gisela) Hufnagl im Alter von 83 Jahren.
Im Gründungsjahr unseres Kloster 1934 geboren, trat sie 1959 in Alexanderdorf ein und legte 1962 die benediktinischen Gelübde ab.
Schwester Gertrud diente unserer Gemeinschaft in verschiedenen Arbeitsbereichen, wo sie bei oft schwerer körperlicher Arbeit im Stall, auf dem Feld und in der Waschküche ihre ganzen Kräfte einsetzte. Später sorgte sie sich als Infirmarin um die Gesundheit von Schwestern und Dorfbewohnern, die ihr bis ins Alter dankbar verbunden blieben. Viele hat sie im Sterben begleitet.
In den letzten Jahren, als ihre geistigen und körperlichen Möglichkeiten mehr und mehr abnahmen, war Schwester Gertrud ein Vorbild in Dankbarkeit und Zufriedenheit für uns alle. Wir durften sehen, wie ein langes Leben vollendet wurde. Gott möge ihr nun die himmlischen Wohnungen weit öffnen. R.i.p.

Gut besuchtes Herbst-Oblatentreffen 27. bis 29.10.2017

Das Oblateninstitut findet in der benediktischen Familie immer mehr Zuspruch. Auch das letzte Treffen der Oblatinnen und Oblaten und daran interessierter Gäste im Jahr 2017 war gut besucht. Das dokumentiert das Gruppenfoto vom Sonntagmorgen vor der traditionell am Vormittag als Abschluss durchgeführten gemeinsamen Lectio Divina, die sich einer Stelle aus der Offenbarung des Johannes widmete („Ich bin das Alpha und das Omega“ usw.).  Weiterlesen »

Hostienbäckerei auf Reisen

Auch in diesem Jahr beteiligte sich unser Kloster am Familientag mit den Erstkommunionkindern im Erzbistum Berlin. Nach dem Gottesdienst mit Weihbischof Matthias Heinrich konnten Kinder und Eltern in vielen verschiedenen Workshops rund um die Erstkommunion Informationen sammeln und vor allem selbst tätig werden, z.B. beim Kerzenziehen, Rosenkranzknüpfen und Hostienausstechen.
S. Paula und S. Ruth waren mit viel Infomaterial angereist. Das war vor allem für die Eltern interessant. Ganz viele Kinder nutzen die Gelegenheit, mit Handeisen, Hostien auszustechen. Diese waren bis vor 40 Jahren bei uns noch im Einsatz. Weiterlesen »

Reich beschenkt

     
       
Die Überbringung der Erntegaben aus der Katholischen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt
in Wittichenau ist inzwischen eine langjährige, gut gepflegte Tradition.
Heute kam der Lastwagen mit allen erdenklichen Früchten und Lebensmitteln im Kloster an.
So sind wir in den kommenden Wochen mit der Gemeinde im Sorbenland ganz konkret verbunden, wenn die Gaben auf den Tisch kommen. Die Verbundenheit im Gebet reicht noch darüber hinaus.
Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!

Willkommen den zisterziensischen Brüdern in Neuzelle!

Eine kleine Abordnung aus Alexanderdorf besuchte heute im Rahmen der Erholungszeit die kleine Kommunität der Zisterzienser in Neuzelle.
Seit ihrem Einzug vor knapp vier Wochen sind sie jetzt unsere nächsten klösterlichen Nachbarn.
Nach dem Gebet der Non und einer kleinen Andacht vor dem Gnadenbild der Neuzeller Wallfahrtsmadonna waren die Schwestern zum Kaffeetrinken mit Mönchen und Ortspfarrer Florian eingeladen. Eine fröhliche Runde, in der Konventsausflüge hin und her in Planung genommen wurden. Zwischendurch wissen wir uns im Gebet füreinander verbunden.

Kirchweihfest


„Heilig ist dieser Ort. Gottes Haus ist hier und die Pforte des Himmels.“
Heute, an unserem Kirchweihtag, glauben wir das ganz bestimmt.
Seit 33 Jahren ist der 1. September ein ganz wichtiger und ganz froher Festtag.
Erzbischof Dr. Heiner Koch feierte am Morgen das Festhochamt mit uns,
legte in seiner Predigt bedeutende Aspekte der Kirche und des Kircheseins aus
und ermöglichte uns und der versammelten Gemeinde durch seinen Besuch,
die Verbundenheit mit der Ortskirche von Berlin ganz konkret zu erleben.