Geschichte und Geschichten

Studientage mit Sr. Johanna Buschmann aus der Abtei Varensell machen uns von Montag bis Donnerstag mit benediktinischen Reformbewegungen des Mittelalters bekannt.
Der Blick in Höhen und Tiefen der 1500jährigen benediktinischen Geschichte wirft ein Licht auf unsere eigene Gegenwart. In den Gesprächen am Abend ist Raum für konkrete Fragen, die wir in unseren heutigen Klöstern bearbeiten.

Unser Leben währt siebzig Jahre …

… und wenn es hoch kommt, sind es achtzig.
Diesen Psalmvers haben wir heute Morgen gesungen –
und der ganze Konvent hat geschmunzelt:
Unsere Schwester Raphaela vollendet heute 80 Lebensjahre.
Als langjährige Küchenschwester ist sie schon viele Jahre abgelöst. Mit mancherlei gesundheitlichen Einschränkungen arbeitet sie trotzdem weiterhin zuverlässig in der Hostienbäckerei und in unserem Refektorium, dem Speisesaal der Schwestern.
Heute ist frei. Konvent, Verwandte, Freunde und unsere Mitarbeiterinnen in der Küche feiern mit.

 

Nachtrag: Tausche Knaller gegen Wunderkerze

     

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Silvesterkurs und für die beteiligten Schwestern
war es eine Premiere: Gemeinsam das alte Jahr verabschieden und das neue begrüßen.
Dabei ging es allen so gut, daß eine Neuauflage zum nächsten Jahreswechsel in Planung genommen wird.

Sternsinger

Wie immer: Die erste Meldung des Jahres ist den Stersingern gewidmet,
die mit unserer Schwester Johana in Alexanderdorf unterwegs sind.

Weihnachtsgottesdienste

Die Zeiten der Gottesdienste an den Weihnachtsfeiertagen
und zum Jahreswechsel finden Sie hier.

Ein halbes Jahrhundert

Unsere Novizenmeisterin ist heute 50 Jahre alt,
Grund genug, sie in der Rekreation am Mittag zu feiern.
S. Beata ist außerdem noch erste Kantorin, d.h. zuständig für den Gesang im Gottesdienst.
Sie arbeitet im Gästehaus mit und bei der Versorgung unserer alten Schwestern.
Darüber hinaus dient sie unserer Gemeinschaft Im Seniorat, dem Beratungsteam der Äbtissin.
Ad multos annos!

Am Nikolausabend

 

Besuch von Nikolaus und Wichteline hat am Abend die Schwestern erfreut.
Die Geschichte von Tomte Tummetott und ein Sack voller Geschenke
waren neben den traditionellen Bratäpfeln und den ersten Lebkuchen
im Kloster ein erster Höhepunkt in der vorweihnachtlichen Zeit.

Erster Advent

Zum Beginn des neuen (Kirchen)Jahres ist es in vielen Klöstern Brauch, ein Jahresmotto in den Blick zu nehmen. Dazu sagte uns Äbtissin Bernadette folgendes:
Wir wollen uns auch im neuen Kirchenjahr wieder der Leitung unsers Herrn Jesus Christus anvertrauen.
Als Jahreswort soll uns dabei der Vers aus Ps 85 begleiten:
„Ich will hören, was Gott redet.“
Das „Hören“ gehört ja ohnehin zur Regel unseres Lebens. (RB Prol 1)
Ich verbinde damit aber noch die spezielle Erwartung, dass die neue Psalmübersetzung, die wir im kommenden Jahr vermutlich in Gebrauch nehmen, uns noch einmal besonders aufhorchen und neu hinhören läßt auf Gottes Wort.

 

Kursprogramm 2018

Die aktuelle Übersicht zu den Angeboten 2018 in unserem Gästehaus finden Sie hier.

Schwester Gertrud Hufnagl verstorben

In den Abendstunden des 15. November verstarb unsere Schwester Gertrud (Gisela) Hufnagl im Alter von 83 Jahren.
Im Gründungsjahr unseres Kloster 1934 geboren, trat sie 1959 in Alexanderdorf ein und legte 1962 die benediktinischen Gelübde ab.
Schwester Gertrud diente unserer Gemeinschaft in verschiedenen Arbeitsbereichen, wo sie bei oft schwerer körperlicher Arbeit im Stall, auf dem Feld und in der Waschküche ihre ganzen Kräfte einsetzte. Später sorgte sie sich als Infirmarin um die Gesundheit von Schwestern und Dorfbewohnern, die ihr bis ins Alter dankbar verbunden blieben. Viele hat sie im Sterben begleitet.
In den letzten Jahren, als ihre geistigen und körperlichen Möglichkeiten mehr und mehr abnahmen, war Schwester Gertrud ein Vorbild in Dankbarkeit und Zufriedenheit für uns alle. Wir durften sehen, wie ein langes Leben vollendet wurde. Gott möge ihr nun die himmlischen Wohnungen weit öffnen. R.i.p.